Organisation

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Erste Hilfe und Brandschutz sind bei der Organisation die entscheidenden Themenbereiche. Für beide Notfälle muss der Arbeitgeber entsprechende Infrastruktur bereitstellen und Ersthelfer und Ersthelferinnen sowie Brandschutzhelfer und Brandschutzhelferinnen bestellen. Etwa 5%-10% der Mitarbeitenden sollten für diese Aufgaben ausgebildet werden. Die Kosten der Ausbildung für Ersthelfende, die u. a. bei den bekannten Hilfsorganisationen stattfinden kann, übernimmt Ihre Berufsgenossenschaft. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei der DGUV.

Das regelmäßige Prüfen von Werkzeugen, Anlagen und Geräten ist eine Voraussetzung für sicheres Arbeiten. Das Intervall und der Umfang der Prüfung werden vom Arbeitgeber festgelegt. Ortskräfte und die EFAS beraten die Arbeitgeber hinsichtlich der Festlegung und Organisation solcher Prüfungen. Im Arbeitsschutzregister finden Sie Arbeitshilfen zu diesem Thema.

Nicht nur die Ermittlung von Gefährdungen obliegt dem Arbeitgeber, sondern auch deren Kommunikation an den Arbeitnehmer. Diese erfolgen in erster Linie in Form von Unterweisungen. Der Arbeitgeber muss erklären, wo sich Gefährdungen befinden und auf entsprechende Schutzmaßnahmen verweisen. Die Unterweisungen müssen vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgen und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Im Sinne des Präventionsgedankens empfiehlt es sich eine Kultur zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden für Gefährdungen sensibilisiert werden. So teilen sie ihre Hinweise und Verbesserungsvorschläge dem Arbeitgeber mit und achten auch auf die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Für Verantwortliche und innerbetriebliche Multiplikatoren bieten die Berufsgenossenschaften Fortbildungsseminare zum Arbeitsschutz an. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos und sogar Reisekosten werden erstattet. Eine Übersicht des Fortbildungsangebots der VBG für den Bereich der Kirche finden Sie in diesem Flyer.

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