Hausmeister und Küster

Hausmeistertätigkeiten

Vielseitigkeit prägt dieses Tätigkeitsfeld von Hausmeistern, Küsterinnen und ähnlichen Berufsgruppen. Die Pflege und der Unterhalt von Gebäuden und Grundstücken fordert von Hausmeisterinnen und Hausmeistern Flexibilität hinsichtlich der Aufgaben, der Arbeitszeit und ein hohes Maß an Selbständigkeit und Verantwortung. Zu diesem Arbeitsbereich zählen die Vor- und Nachbereitung der Räume für die Nutzung, Instandsetzungs- und Unterhaltsarbeiten, Kontrollen und kleine Reparaturen.

Als Hausmeister oder Küster gibt es viel zu transportieren. Ohne Transporthilfen kann z. B. das Stellen von Tischen und Stühlen zu einer körperlichen Belastung werden.

In dieser Berufsgruppe besteht ein hohes Unfallrisiko durch das Arbeiten mit Leitern, beispielsweise beim Schmücken des Christbaums oder beim Anstecken der Liedtafeln. Je nach eingesetztem Werkzeug und Gerät oder aus dem Umgang mit gefährlichen Stoffen (z. B. Farben, Lacke oder Reinigungs- und Pflegemittel) können weitere Verletzungsgefahren hinzukommen. Wenn die Zuständigkeit auch die Außenanlagen betrifft, ist der Einfluss des Wetters zu berücksichtigen. Winterliches Schneeräumen erfordert zum einen kälteabweisende Arbeitskleidung als auch Warnwesten, wenn in der Nähe des Straßenverkehrs gearbeitet wird.

Die Menschen in diesen Berufen arbeiten in der Regel allein. Das stellt besondere Anforderungen hinsichtlich der Notfallversorgung: Wer hilft, wenn ein Unfall passiert? Bei gefahrenträchtigen Arbeiten und Tätigkeiten (z. B. einem Kontrollgang im Kirchturm) sollte eine zweite Person informiert sein, um im Notfall Hilfe leisten zu können.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen anhand der Tätigkeiten und örtlichen Gegebenheiten ganz individuelle Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Die Ortskraft unterstützt dabei beratend.

Drucken