Kirchenmusik

Kirchenmusik


Der Beruf des Kirchenmusikers/der Kirchenmusikerin ist äußerst vielseitig. Er reicht von der Kinderchorleitung über die Konzertorganisation bis zum Orgeldienst. Orgelspiel ist schwere körperliche Arbeit, die den gesamten Körper fordert. Dies kann zu Fehlbelastungen führen, wenn ein hauptamtlicher Kirchenmusiker überwiegend mit der Orgel arbeitet. Prävention besteht hier aus Ausgleichsübungen, gezieltem Training und einem ergonomischen Arbeitsplatz. Wie dies aussehen kann, zeigt die EFAS-Broschüre "Gerne will ich mich bequemen...".
Das hauptberufliche Musizieren an Blasinstrumenten (Posaunenchor) kann auf Grund seiner Intensität zu Gesundheitsbeeinträchtigungen im Bereich der Nerven und Muskeln um den Mund herum führen. Bei gesundheitlichen Problemen und möglicher Präventionsmaßnahmen beraten sie die Betriebsärzte/innen. Laute Musik kann in arbeitsmedizinischer Hinsicht Lärm sein. Bei intensiven Schallpegeln – gerade längerfristig – sind individuell angefertigter Gehörschutz und eine arbeitsmedizinische Vorsorge für Kirchenmusiker sinnvoll.

Der Orgelarbeitsplatz kann zudem durch die kalte Arbeitsumgebung, schlechte Beleuchtung und eine unsichere Zuwegung weitere Gefährdungen und Unfallrisiken beinhalten.

Was zu einer guten Ausgestaltung des Arbeisplatzes Orgel gehört, beschreibt die Handlungshilfe "Gesund am Arbeitsplatz Orgelspieltisch" der Bremischen Evangelischen Kirche. Sie richtet sich an Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sowie an Verantwortliche in den bremischen Kirchengemeinden. Aber auch andere Kirchen erhalten mit der Handlungshilfe wertvolle Hinweise, was sie für die Gesundheit ihrer Kirchenmusiker tun können.

 

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